Wie ESaaS läuft
Drei Stufen, in dieser Reihenfolge
Der Vertrag schaltet nicht alles auf einmal frei. Jede Stufe hat ihre Aufgabe, ihre Startbedingung und ihren Abrechnungsrhythmus — und wird erst begonnen, wenn die vorherige sauber läuft.
1
Stufe 1 — hinter Ihrem Zähler
Ab dem Tag der kommerziellen Inbetriebnahme. Die Batterie lädt im Niedertarifblock und entlädt im Hochtarifblock in Ihren eigenen Verbrauch, senkt die abgerechnete Spitzenleistung, glättet das Lastprofil und reduziert Netzentgelte, wo sie anfallen. Der Nutzen ist die Differenz zwischen dem, was Sie tatsächlich zahlen, und dem, was Sie ohne das System gezahlt hätten, gemessen an den in Anlage 1 vereinbarten Referenzkosten aus Ihren Rechnungen sowie Mess- und EMS-Daten.
Monatliche AbrechnungAb dem ersten Betriebsmonat
2
Stufe 2 — am Markt
Typischerweise ein bis drei Monate später, sobald das EMS genug Daten von Ihrem Standort gesammelt hat — ein Richtwert, kein verbindlicher Termin. Day-Ahead-Arbitrage an der Strombörse Ihres Marktes (in Deutschland EPEX SPOT; CROSTORION handelt heute mit eigener Lizenz in Kroatien und in weiteren Märkten über zugelassene Partner), Frequenzregelung, Aggregation und Teilnahme an virtuellen Kraftwerken, und das EMS, das all das gegen dynamische Preise kombiniert. Niemals zulasten Ihrer kritischen Verbraucher oder Ihrer Versorgungssicherheit, und erst dann, wenn die Genehmigungen und Betreibervereinbarungen vorliegen, die jede einzelne Tätigkeit braucht.
Jährliche AbrechnungRichtwert, keine Frist
3
Stufe 3 — integrierte Stromlieferung
Frühestens ab Januar 2027 und nur auf Grundlage eines gesonderten Liefer-, PPA- oder Dynamikpreisvertrags: Wir liefern den Strom und stellen eine integrierte Rechnung, 10 % unter der Referenzrechnung, die sie ersetzt. Ab diesem Zeitpunkt gilt der Teilungsmechanismus nicht mehr für die gelieferte Energie — Ihr Nutzen ist der Rabatt.
Eine RechnungVorbehaltlich eines gesonderten Liefervertrags
„Netto“ ist das entscheidende Wort. Der Nutzen ist alles, was das System erzeugt — Rechnungsersparnis, Reduktion der abgerechneten Spitze, Arbitrage, Markt-, Aggregations- und Systemdienstleistungserlöse — abzüglich der direkten, dokumentierten Kosten seiner Erzielung, die der Vertrag vorab benennt, statt sie später zu entdecken. Was übrig bleibt, wird geteilt. Der Prozentsatz wird je Projekt festgelegt und mit Berechnungsmethode und etwaigen Schwellen in Anlage 1 geschrieben. Über Dritte erzielte Erlöse — Aggregator, Lieferant, Börse, Systembetreiber — zählen nur insoweit, als sie Ihrem System direkt zurechenbar und tatsächlich vereinnahmt sind. In einer Periode ohne Nettonutzen gibt es nichts zu teilen und nichts zu zahlen.